Ein Konvoi ohne Rekord?

Sicher habt ihr schon mitbekommen, wie katastrophal die Corona-Situation in unseren „Ziel-Ländern“ aktuell ist.
In Moldawien und Rumänien droht wieder ein Lockdown. Die Inzidenzen vor Ort steigen viel schlimmer als bei uns zu Hause und die Impfquoten sind extrem niedrig. 😢
In Rumänien sind die Krankenhäuser so extrem überfüllt, dass kranke Menschen nach Ungarn „exportiert“ werden müssen. Ja, „exportieren“ ist in Zusammenhang mit Menschen ein sehr hartes Wort. Noch härter an sich ist allerdings die Lage der Betroffenen selbst, so dass dies kaum in Worte zu fassen ist. 😱
Diese ganze extrem Lage erschwert den Weihnachtspäckchenkonvoi auch in diesem Jahr. So werden wir leider nicht selbst nach Moldawien und Rumänien fahren, sondern den Transport den vertrauten Speditionen überlassen (müssen). Nach Bulgarien und in die Ukraine scheint aktuell (!) noch ein „fast richtiger“ Konvoi möglich zu sein. Aber auch dort wird die Verteilung eurer Päckchen an die Kinder nicht von uns Elfen und Wichteln selbst möglich sein. Auch diese, eigentlich schönste Aufgabe müssen wir nun den Helfern vor Ort überlassen.
Aber auch diese fleißigen Helfer sind stark von der Pandemie und deren Einschränkungen betroffen (Lockdown). Sie werden es daher leider wohl nicht schaffen, eine große Menge an Päckchen verteilen zu können.
Deshalb möchten wir euch ausnahmsweise bitten, keine weiteren (!) Aktionen zu starten, um einen neuen Päckchenrekord zu erstellen.
Was allerdings nicht heißen soll, dass keine Sammelaktionen durchgeführt werden!


Im Gegenteil freuen wir uns, wie immer, über jedes noch so kleine Päckchen, welches uns erreicht und sagen ganz doll DANKE!
Wir werden versuchen, soviel Geschenke wie möglich, den Kindern in unseren „Zielländer“ zukommen zu lassen!
Es kann allerdings durchaus auch sein, dass wir aus den oben genannten, logistische Gründen nicht alles wirklich so umsetzen können, wie es sich alle wünschen.
Für diesen Ausnahmefall werden wir beispielsweise versuchen, Nikolaus-Päckchen den bedürftigen Kindern in den Notstandsgebieten in Deutschland zu überreichen (z.B.in Hochwassergebieten).
Ihr seht also, dass es auch in diesem Jahr nicht einfacher für die Elfen und Wichtel geworden ist. Aber seid Gewiss, dass auch heuer jede Spende ein Leuchten in Kinderaugen zaubern wird. Dafür setzen sich alle Weihnachtspäckchenkonvoi-Helfer ein.

Als Alternative zu einer Päckchen-Spende freut sich der Konvoi natürlich auch über jeden Euro, der auf dem Spendenkonto eingeht. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass die riesige logistische Meisterleistung aller Beteiligten auch einen großen Berg an Kosten verursacht. Lagerhallen werden gemietet, Umkartons und Paletten gekauft und der Dieselpreis geht bekannterweise gerade auch noch durch die Decke.
Deshalb bitte ich im Namen des Konvois um eine finanzielle Spende für den Konvoi:

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